Welche Versteuerung günstiger ist, hängt vor allem davon ab, wie Sie Ihren Ford Mustang GT nutzen. Grundsätzlich können Sie zwischen der pauschalen 1-%-Regelung und einem Fahrtenbuch wählen. Während die 1-%-Regelung wenig Aufwand verursacht, kann sich ein Fahrtenbuch insbesondere bei einem Sportwagen mit hohem Listenpreis finanziell auszahlen.
Der Grund: Die 1-%-Regelung orientiert sich immer am Bruttolistenpreis des Fahrzeugs bei der Erstzulassung – unabhängig davon, ob Sie den Mustang später mit Rabatt gekauft oder günstig geleast haben. Dadurch fällt der geldwerte Vorteil beim Mustang GT deutlich höher aus als bei günstigeren Firmenwagen.
Ein Beispiel: Liegt der Bruttolistenpreis des Ford Mustang GT bei 66.000 Euro (je nach Ausstattung realistisch), beträgt der geldwerte Vorteil nach der 1-%-Regelung 660 Euro pro Monat beziehungsweise 7.920 Euro pro Jahr. Hinzu kommt gegebenenfalls noch die Versteuerung der Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte.
Ein Fahrtenbuch kann deshalb vor allem dann die günstigere Wahl sein, wenn Sie den Mustang GT überwiegend geschäftlich nutzen und private Fahrten eher die Ausnahme sind. Der Nachteil: Jede Fahrt muss lückenlos dokumentiert werden. Werden die Anforderungen des Finanzamts nicht erfüllt, kann das Fahrtenbuch verworfen werden. In diesem Fall wird rückwirkend die 1-%-Regelung angewendet.
Wer den Mustang GT dagegen häufig privat fährt oder den Dokumentationsaufwand vermeiden möchte, fährt mit der 1-%-Regelung trotz der höheren Steuerbelastung oft unkomplizierter. Welche Variante im Einzelfall günstiger ist, hängt deshalb immer vom tatsächlichen Nutzungsprofil ab.
Verbrauch (kombiniert): 12,2 l/100 km; CO₂-Emissionen (kombiniert): 280 g/km; Effizienzklasse: G.