Ford Ranger Motoren im Vergleich: PHEV oder V6 Diesel - welcher Motor passt besser?


Der Ford Ranger Plug-in-Hybrid eignet sich besonders für kurze Strecken, Stadtverkehr und regelmäßiges Laden. Der 3,0-Liter V6 Diesel spielt seine Stärken dagegen bei Anhängerbetrieb, hoher Zuladung und langen Strecken aus.
In diesem Artikel vergleichen wir die wichtigsten Ford Ranger Motoren und zeigen, welche Variante sich für unterschiedliche Einsatzbereiche am besten eignet. Wer sich für den Ford Ranger interessiert, sollte die Unterschiede genau kennen.

Der Ranger wird derzeit hauptsächlich mit zwei unterschiedlichen Antrieben angeboten: dem Plug-in-Hybrid und dem 3,0-Liter V6 Turbodiesel. Beide Varianten richten sich an unterschiedliche Nutzergruppen.
| Motor | Leistung | Drehmoment | Anhängelast |
| PHEV 43 km E-Reichweite | 281 PS | 697 Nm | 3.500 kg |
| V6 Diesel | 241 PS | 600 Nm | 3.500 kg |
Der Plug-in-Hybrid kombiniert einen 2,3-Liter EcoBoost Benzinmotor mit einem Elektromotor. Die Systemleistung beträgt 281 PS (207 kW) und das maximale Drehmoment 697 Nm.
Der 3,0-Liter V6 Turbodiesel liefert 240 PS und 600 Nm Drehmoment und wird serienmäßig mit 10-Gang-Automatik und permanentem Allradantrieb kombiniert.
Weitere Motorvarianten werden so nicht mehr Produziert, sind weiterhin bei uns (nur so lange der Vorrat reicht) und auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu finden und können eine interessante Alternative darstellen.
Der Ford Ranger PHEV ist besonders für Fahrer interessant, die viele kurze Strecken oder Stadtfahrten zurücklegen.
Der Elektromotor stellt sein Drehmoment sofort bereit, wodurch der Ranger im Alltag sehr spontan beschleunigt. Gerade im urbanen Verkehr sorgt das für ein ruhiges und komfortables Fahrgefühl.
Die elektrische Reichweite liegt laut WLTP bei bis zu 43 Kilometern. Bei regelmäßigem Laden lassen sich viele Pendelstrecken rein elektrisch zurücklegen. Mehr Details zum Alltagseinsatz finden Sie in unserem Ratgeber zum Ford Ranger PHEV im Test.
Typische Einsatzbereiche des Ranger Hybrid:
Der 3,0-Liter V6 Diesel ist vor allem für Nutzer gedacht, die den Ranger intensiv als Arbeitsfahrzeug einsetzen.
Der Motor liefert 600 Nm Drehmoment und stellt seine Leistung auch unter hoher Dauerlast zuverlässig zur Verfügung. Besonders bei Anhängerbetrieb oder schwerer Zuladung spielt der V6 seine Stärken aus. Eine Übersicht über die Anhängelast bei Ford hilft bei der Entscheidung
Typische Einsatzbereiche:
Ranger Varianten erreichen eine gebremste Anhängelast von bis zu 3.500 Kilogramm, der Ranger Raptor hat jedoch eine Anhängelast von 2.500 Kilogramm.
Die offiziellen Verbrauchswerte werden im WLTP-Testverfahren ermittelt. Diese Werte ermöglichen eine Vergleichbarkeit zwischen Fahrzeugen, spiegeln jedoch nicht immer den realen Alltag wider.
Der Ford Ranger Plug-in-Hybrid erreicht im WLTP-Test einen kombinierten Verbrauch von etwa 3 bis 4 Litern Benzin pro 100 Kilometer, sofern regelmäßig geladen wird.
Im Alltag hängt der tatsächliche Verbrauch stark vom Ladeverhalten ab. Wird die Batterie häufig geladen, lassen sich viele Kurzstrecken elektrisch fahren. Wer mehr über die monatlichen Kosten erfahren möchte, liest unseren Ratgeber zu den wahren Kosten des Ford Ranger.
Dieselvarianten liegen im realen Betrieb meist zwischen:
8 und 11 Litern pro 100 Kilometer
Beim 3,0-Liter V6 Diesel können bei intensiver Nutzung oder Anhängerbetrieb auch Werte zwischen 9 und 12 Litern pro 100 Kilometer auftreten.
Ein wichtiger Grund für den Kauf eines Ford Ranger ist die hohe Anhängelast.
Ranger erreichen eine gebremste Anhängelast bis zu 3.500 Kilogramm. Nur der Ford Ranger Raptor hat eine gebremste Anhängelast bis zu 2.500 Kilogramm.
Auch die Zuladung spielt eine wichtige Rolle. Allradantrieb, zusätzliche Ausstattung oder Batteriepakete beim Plug-in-Hybrid erhöhen das Leergewicht des Fahrzeugs. Dadurch kann sich die verfügbare Nutzlast je nach Modell unterscheiden. Informationen zu Maßen und Gewichten des Ford Ranger bieten hier Klarheit.
Neben Leistung und Verbrauch spielt auch die Total Cost of Ownership (TCO) eine wichtige Rolle.
Der Plug-in-Hybrid ist in der Anschaffung meist teurer als vergleichbare Dieselmodelle. Dafür kann er bei regelmäßigem Laden niedrigere Energiekosten erreichen.
Der V6-Diesel zeigt seine wirtschaftlichen Vorteile besonders bei:
In diesen Szenarien arbeitet ein Diesel häufig effizienter als ein Plug-in-Hybrid ohne regelmäßiges Laden. Für eine genaue Kostenanalyse lohnt sich auch ein Blick auf Leasing-Angebote.
Welche Motorisierung beim Ford Ranger die richtige ist, hängt stark vom Einsatzprofil ab.
Der Plug-in-Hybrid Ranger eignet sich besonders für:
Der 3,0-Liter V6 Diesel ist dagegen meist die bessere Wahl für:
Wer den Ranger überwiegend als Arbeitsfahrzeug nutzt, wird mit dem V6-Diesel häufig besser fahren. Für gemischte Nutzung mit vielen Kurzstrecken kann der Plug-in-Hybrid eine interessante Alternative sein. Eine detaillierte Entscheidungshilfe bietet unser Ratgeber zum Motorenvergleich PHEV vs. V6 Diesel.
Wenn Sie sich für einen Ford Ranger interessieren, lohnt sich ein Blick auf aktuelle Angebote. Bei Ford Kögler stehen immer tausende Fahrzeuge zur Verfügung – mit verschiedenen Motorvarianten.
Vergleichen Sie Ausstattung, Motorisierung und Preis direkt online und finden Sie den Ranger, der zu Ihrem Einsatzprofil passt. Auch die Ford Ranger Wildtrak Variante könnte für Sie interessant sein.