Bereits die schwächere Variante mit 2,3 kW bewegt sich ungefähr auf dem Niveau einer normalen Haushaltssteckdose, während die stärkere Variante deutlich mehr Leistung bietet.
In der Praxis reicht die Minimalversion für viele typische Anwendungen. Akkuladegeräte, kleinere Elektrowerkzeuge, Beleuchtung oder Campinggeräte lassen sich problemlos betreiben. Insbesondere bei Serviceeinsätzen oder kleineren Arbeiten kann der Ranger so schnell zur praktischen Stromquelle werden.
Mit der leistungsstärkeren 6,9-kW-Variante erweitert sich der Einsatzbereich deutlich. Mehrere Geräte lassen sich damit betreiben: Zum Beispiel ist es möglich, Werkzeuge auf der Ladefläche zu nutzen, während im Innenraum der Laptop genutzt wird.
Gleichzeitig zeigen sich aber auch die Grenzen des Systems. Die Energie stammt beim Ranger PHEV aus der Traktionsbatterie mit rund 11 bis 12 Kilowattstunden (kWh) Kapazität. Ein Teil davon ist jedoch systembedingt reserviert und steht nicht vollständig für externe Verbraucher zur Verfügung. Geräte mit hoher Dauerleistung verbrauchen die verfügbare Energie entsprechend schnell. Wer also über längere Zeit mit leistungsstarken Maschinen arbeitet, wird schnell einen sinkenden Ladezustand bemerken.
Aber an dieser Stelle zeigt sich ein klarer Vorteil des Plug-in-Hybridantriebs: Der Verbrennungsmotor kann bei Bedarf Energie nachladen, auch wenn die verfügbare Leistung begrenzt ist. Im Dauerbetrieb mit energie-fressenden Geräten empfiehlt sich dann letztlich doch ein Generator.