Wer nach der Anhängelast des Ford Transit Custom sucht, stößt schnell auf unterschiedliche Angaben. Das liegt daran, dass sich die Werte je nach Antrieb und Fahrzeugkonfiguration deutlich unterscheiden können.
Die höchsten Anhängelasten bieten die Dieselmodelle. Je nach Variante dürfen sie bis zu 2.800 Kilogramm ziehen. Für Betriebe, die regelmäßig Baumaschinen, Minibagger oder schwere Materialanhänger bewegen, bleiben sie damit die erste Wahl.
Anders sieht es beim Transit Custom Plug-in-Hybrid aus. Hier liegt die maximale Anhängelast bei bis zu 2.300 Kilogramm. Für viele Handwerksbetriebe reicht das aus. Wer regelmäßig schwere Anhänger bewegt, sollte die Unterschiede jedoch kennen.
Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich der E-Transit Custom. Auch die Elektroversion darf bis zu 2.300 Kilogramm ziehen. Die Anhängelast selbst ist damit alltagstauglich. Im Anhängerbetrieb spielt jedoch zusätzlich die Reichweite eine Rolle. Schwere Lasten erhöhen den Energieverbrauch deutlich stärker als Fahrten ohne Anhänger.
Überraschend wird es beim Allradantrieb (AWD). Viele Käufer gehen davon aus, dass AWD-Modelle automatisch die besten Zugfahrzeuge sind. Das stimmt nicht immer. Je nach Ausführung kann die zulässige Anhängelast sogar niedriger ausfallen als bei vergleichbaren Frontantriebsvarianten.
Auch die Motorleistung allein liefert keine verlässliche Orientierung. Mehr PS bedeuten nicht automatisch mehr Anhängelast. Entscheidend sind immer die technischen Daten der jeweiligen Fahrzeugkonfiguration.
Für Käufer bedeutet das: Der Modellname allein reicht nicht aus. Wer regelmäßig schwere Anhänger bewegt, sollte die Anhängelast und das zulässige Zuggesamtgewicht der konkreten Variante prüfen. So unterscheiden sich die Transit-Custom-Varianten im Vergleich.